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Bayernnachilfe – Nachhilfe für München und das Münchener Umland

Nachhilfe ist Vertrauenssache. Und in der Regel wissen Sie nicht genau, welche fachlichen und insbesondere welche pädagogisch-didaktischen Qualifikationen Ihr Nachhilfelehrer mitbringt. Wie er mit ihrem Kind spricht und wie ausgeprägt er sich in die Lernsituation des Kindes einzufühlen vermag. – Diese Auswahl nehmen wir Ihnen ab, indem wir unsere Lehrkräfte sorgfältig auswählen und regelmäßig fortbilden. Nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch, nehmen die Kollegen an einer Grundschulung teil ebenso wie an regelmäßigen Team- und Fortbildungsrunden. So fällt uns die passende Lehrer-Schüler-Zuordnung leicht, die im Unterrichtsgeschehen eine zentrale Rolle spielt. Im Übrigen stimmen wir uns auch mit Ihnen gut ab, da wir viel Wert auf die Erfahrungswerte der Mütter und Väter unserer Schüler legen. So findet zwischen allen am Nachhilfegeschehen Beteiligten eine gute Abstimmung statt, deren Ergebnis bald für Sie greifbar werden dürfte.

Die am häufigsten nachgefragte Nachhilfefächer sind: Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, LerntherapieMathematikPhysik und die Grundschulfächer (Deutsch, Mathe, HSU).

Zu viele Kinder bleiben hinter ihren schulischen Möglichkeiten zurück, weil sie zutiefst entmutigt sind. Ihre Umgebung führt dies häufig auf einen Mangel an Motivation zurück, wohingegen es den Kindern eigentlich an Ermutigung fehlt. Nur, was ist das genau, Ermutigung? Damit verhält es sich wie mit manchen Vitaminen: Der Organismus kann sie selber nur sehr begrenzt herstellen und ist auf hinreichende Zufuhr von außen angewiesen.

Dabei ist Ermutigung aber nicht mit guten Noten und reichlich Lob gleichzusetzen. Sie erwächst aus der richtigen Mischung von entwicklungsförderlicher Rückmeldung aus dem sozialen Umfeld und der erfolgreichen Vermittlung des Gefühls: Ich kann durch mein eigenes Handeln etwas bewirken. Lehrer, denen Ermutigung gelingt, können bei ihren Schülern eine ganz erstaunliche Leistungsbereitschaft freisetzen. Solche Lehrkräfte loben nicht ständig überschwänglich, stattdessen kommunizieren sie umsichtig und geben hilfreiche Rückmeldungen. Vor allem aber sind sie im Kontakt mit dem Kind wirklich bei der Sache.

Die Fähigkeit dazu bringen manche Menschen als Talent einfach mit. Lehrkräfte, die nicht von Haus aus überdurchschnittlich begabt sind, können sich die nötigen Fähigkeiten durchaus auch aneignen. Deshalb sind bei der Bayernnachhilfe regelmäßige Fortbildungen für alle Lehrkräfte selbstverständlich.

 

Motivation; Ermutigung; Kind; entmutigt; Schüler; Lehrer; Note; Spaß; Unterricht

 

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Weil Ermutigung eine so große Rolle für die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft von Kindern spielt, suchen wir bei unseren wöchentlichen Lehrerfortbildungen gemeinsam im Team nach Wegen, den Hauslehrer-Einzelunterricht möglichst ermutigend zu gestalten. Unser Ziel ist es, unsere Schüler in der Nachhilfestunde so viel wie möglich selbst arbeiten und reden zu lassen. Vortragsartige Stoffvermittlung erleben die Kinder in der Schule bei weitem genug. Deshalb sollten sie im Rahmen der nachmittäglichen oder abendlichen Nachhilfe Gelegenheit zum eigenständigen Erarbeiten und Üben des Schulstoffs bekommen. Weil viele Schüler aber schon daran gewöhnt sind, im Unterricht mit Inhalten regelrecht abgefüttert zu werden (was in Frachkreisen mit dem anschaulichen Begriff "spoonfeeding" beschrieben wird ), protestieren sie zu Beginn gegen eine aktive Rolle im Nachhilfeunterricht und empfinden sie als Zumutung. Der Nachhilfelehrer muss hier das richtige Maß finden, indem er anfangs den Erwartungen seines Schülers entgegenkommt, um ihm nach und nach eine gestaltende Rolle zu übertragen. Mit der Zeit führt diese Unterrichtstechnik dazu, dass selbst ausgeprägt passive oder zurückhaltende Kinder in den Nachhilfestunden einen vitalen und engagierten Eindruck hinterlassen.

Die neurobiologische Programmierung von Kindern sieht vor, sie die Dinge selber ausprobieren zu lassen und dadurch ihren Erfahrungsschatz zu vergrößern. Maria Montessori erkannte das und formulierte den Zusammenhang aus Sicht der Kinder so: "Hilf mir, es selber zu tun!" An Kindern im Kindergartenalter lässt sich gut beobachten, welche Freude ihnen eigenständiges Tun bereitet und wie sehr es ihre Ausgeglichenheit fördert. Grundsätzlich funktioniert dieser Mechanismus genau so bei Jugendlichen, ist bei ihnen aber nicht immer ganz so klar herauszulesen. Offensichtlich wird er am Beispiel der extrem beliebten Computerspiele. Diese haben eine regelrecht süchtig machende Wirkung gerade auch auf männliche Jugendliche, weil sie den Spieler voll verantwortlich handeln lassen und er ganz auf sich selbst gestellt ist. Da eine solche Erfahrung den jungen Leuten in ihrer Lebenswelt häufig nicht geboten wird, ziehen sich manche in virtuelle Welten zurück – wo sie Erfolgs- und Ermutigungserlebnisse am laufenden Band erfahren.

Am Gesagten wird deutlich, dass ermutigender Unterricht auf keinen Fall bedeutet, dass Schüler für ihre Zufriedenheit unablässig gute Noten bekommen oder gelobt werden müssen. Auf Dauer verschleißt sich sowohl das eine als auch das andere: Gute Noten werden für den Schüler zur Selbstverständlichkeit, und zielgerichtetes Loben wird bald als Manipulation erkannt und belastet damit die Lehrer-Schüler- oder auch die Eltern-Kind-Beziehung.

Erheblich nachhaltiger wirken ein aufrichtiges Interesse des Lehrers an der intellektuellen Entwicklung seines Schülers, gezielte Rückmeldungen zu seinen Arbeitsergebnissen und ein sehr zurückhaltender, aber deutlich kooperativer Arbeitsstil des Lehrers.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an unter (089) 489 985 36.

 

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